Referenzen · Expertenprofil
Inhabergeführt

Inga Auhagen-Schätzle

Gründerin, Inhaberin und CEO von Heartland Solutions. Mitglied im Präsidium der German Datacenter Association.

Zehn Jahre Führung in schnell wachsenden Technologieunternehmen, von AI und Cloud bis zur kritischen Infrastruktur. Heute baut sie mit Heartland Managementsysteme für Tech-Unternehmen, die mit dem Geschäft mitwachsen statt es auszubremsen: ISO 27001, SOC 2, ISO 42001 und NIS-2, direkt in den Tools, mit denen Ihre Teams ohnehin arbeiten.

Präsidium GDA seit 06/2026
Im Gespräch

„Compliance ist Betriebssystem, kein Ordner.“

Kurzprofil
Stationen, Mandat, Bilanz
Auf einen Blick
Heute
Founder & CEO, Heartland Solutions
Mandat
Präsidium, German Datacenter Association, seit 06/2026
Zuvor
COO Genesis Cloud · VP Group Operations & CISO Northern Data · Siemens Energy, Siemens Smart Infrastructure
Hochwachstum
Northern Data von rund 20 auf über 200 Mitarbeitende, 22.000 GPUs europaweit
Bilanz bei Heartland
100 % Zertifizierungsquote · Time-to-Certification weniger als 2 Monate
Studium
M.Sc. Management, Frankfurt School
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Sie haben Tech-Unternehmen durch extremes Wachstum geführt. Warum gründet man danach ein Compliance-Engineering-Haus?

Weil ich gesehen habe, woran Wachstum wirklich scheitert. Nicht an der Technologie und nicht am Kapital, sondern an Strukturen, die nicht mitwachsen. Bei Northern Data waren wir rund 20 Leute, als ich anfing, am Ende über 200, mit 22.000 GPUs in ganz Europa. Die ISO 27001 haben wir in dieser Zeit gruppenweit eingeführt, und sie war nur dann etwas wert, wenn sie den Betrieb besser gemacht hat. Genau diesen Anspruch wollte ich zum Produkt machen: ein Managementsystem, das als Asset wirkt, nicht als Kostenblock.

Viele Software- und SaaS-Unternehmen brauchen ISO 27001 oder SOC 2, weil Enterprise-Kunden danach fragen. Wie wird daraus mehr als ein Pflichttermin?

Indem das Managementsystem nicht neben dem Unternehmen steht, sondern darin. Wir bauen es in die Systeme, die Ihre Teams ohnehin nutzen, Microsoft 365, SharePoint, Jira oder Confluence. Keine Zusatzsoftware, keine Schattenprozesse, keine zweite Wahrheit. Dann ist das Zertifikat das Ergebnis eines besseren Betriebs, nicht umgekehrt. Und beim nächsten Security-Fragebogen hat Ihr Vertrieb die Antworten schon in der Hand.

Kundenstimme

„Heartland hat ein skalierbares Managementsystem etabliert und uns termingerecht zur ISO 27001-Zertifizierung geführt.“

Artjom und Gottlieb König
koenig.solutions GmbH
Case Study

Heartland ist inhabergeführt. Was haben Ihre Kunden davon?

Eine Ansprechpartnerin, die entscheiden darf. Ich sitze im Kick-off, im Lenkungskreis und beim Audit. Wir müssen niemandem eine Software verkaufen und keinem Investor ein Quartal erklären. Unsere Kennzahl ist eine einzige: Ist der Kunde zum zugesagten Termin zertifiziert? Bisher lautete die Antwort jedes Mal: ja.

ISO 42001 ist eine junge Norm, Heartland setzt sie bereits um. Für wen ist das relevant?

Für jedes Unternehmen, das AI in Produkte oder Prozesse einbaut, und das sind inzwischen fast alle. Kunden und Regulierung wollen wissen, wie Sie AI steuern, nicht nur, dass Sie sie nutzen. ISO 42001 macht genau das nachweisbar. Wir integrieren sie in dasselbe System wie ISO 27001: ein Managementsystem, mehrere Standards, ein Audit-Rhythmus.

Kundenstimme

„Heartland hat von Beginn an eine klare Time-to-Certification vorgegeben und diese konsequent eingehalten. Die Geschwindig­keit und Struktur der Umsetzung waren für uns ein entscheidender Mehrwert.“

Christof Stührmann
CEO, Gatti Services GmbH
Case Study

Sie sitzen im Präsidium der German Datacenter Association. Was hat ein Software-Unternehmen davon?

Jedes digitale Produkt läuft auf Infrastruktur, und deren Anforderungen wandern direkt in Ihre Kundenverträge: NIS-2, AI Act, digitale Souveränität. Im Präsidium sehe ich früh, wohin sich Regulierung und Markt bewegen. Davon profitieren unsere Kunden, weil wir ihr Managementsystem heute schon auf das ausrichten, was morgen gefragt wird.

Wo steht Heartland im Jahr 2030?

Hoffentlich immer noch mitten im Betrieb unserer Kunden. 2030 soll Heartland das Haus sein, das Tech-Unternehmen in Europa anrufen, wenn Wachstum auf Regulierung trifft. Ob ISO 27001 für die erste Enterprise-Ausschreibung oder ISO 42001 für die eigene AI. Ich wünsche mir, dass unsere Kunden ihr Managementsystem bis dahin nicht mehr als Pflicht sehen, sondern als den Teil ihrer Firma, der auch unter Druck funktioniert. Und ich wünsche mir, dass wir inhabergeführt bleiben. Nicht, weil Wachstum nichts wert wäre, sondern weil ich weiter selbst im Kick-off sitzen will. Für diesen Teil der Arbeit habe ich Heartland gegründet.

Inga Auhagen-Schätzle
Gründerin, Inhaberin und CEO · Heartland Solutions GmbH
Inga Auhagen-Schätzle

Mein Ansatz. Ihr Projekt.

Wie ich Projekte führe – und was Sie davon haben.

01

Use-Case First

Wir denken vom Betrieb her. Ausgangspunkt sind Ihr Produkt, Ihre Kunden und Ihre Wachstumsziele, nicht der Normtext.

02

Execution-Oriented

Wir übernehmen Verantwortung bis in den Tagesbetrieb. Die Time-to-Certification nennen wir vorab, und wir halten sie.

03

Security-Integrated

Sicherheit, Governance und Compliance sind Teil des Operating Models. Sie stabilisieren den Betrieb, statt ihn zu bremsen.

04

Built to Scale

Wir bauen Strukturen, die Wachstum tragen. Skalierung, Resilienz und Kostenkontrolle von Tag eins, ob 20 oder 2.000 Mitarbeitende.

Sprechen Sie mit der Inhaberin, nicht mit einem Vertrieb.

Discovery Call, Projektplan, Festpreis. Die Time-to-Certification nennen wir vorab, in der Regel weniger als 2 Monate.